Solar Wechselrichter und Batteriespeicher von Sungrow erfreuen sich bei unseren Kunden recht hoher Beliebtheit. Einer der Gründe ist modernes Entwicklungsdesign zu einem attraktiven Preis. Bei uns erhalten Sie alle Sungrow Produkte. Im Shop ist nur ein Teil gelistet, liefern können wir hingegen das gesamte Programm. Fragen Sie gerne an.

 

Nachfolgend finden Sie Antworten zu häufig von den Kunden gestellten Fragen. Antworten welche mit einem (*) gekennzeichnet sind, stammen aus den FAQ von Sungrow. Auf der Sungrow Webseite finden Sie unter dem Punkt "White Paper" umfangreiche Hilfestellungen.

 


Frage: Kann ein Batteriespeichersystem von Sungrow in Kombination mit einem Fremdwechselrichter betrieben werden?

Antwort: Ja. Der Solarstrom des zweiten Wechselrichter kann sogar durch den Sungrow Hybridwechselrichter zur Ladung der Batterie genutzt werden. Dieses funktioniert über die integrierte AC Back Up Ladung des Sungrow. Über das Sungrow Smart Meter wird erkannt, sobald Überschussstrom verfügbar ist.

 


 

Frage: Ist PV-Strom auch während des Stromausfalls verfügbar?

Antwort: Ja. Die Sungrow Hybridwechselrichter verfügen über eine Backup Funktion. Das Haus kann also mit Batterie- und Solarstrom während eines Netzausfalls versorgt werden. Zu beachten ist, dass die Leistung begrenzt ist. Von daher ist es im allgemeinen nicht möglich, pauschal das ganze Haus mit Notstrom zu versorgen. Vielmehr ist es sinnvoll und notwendig, die Versorgung auf bestimmte notwendige Verbraucher zu reduzieren. Alternativ kann an die Backup Versorgung des Sungrow z.B. auch ein "Baustromverteiler" oder ähnliches angeschlossen werden. Also ein Kleinverteiler mit 230 und 400 Volt Steckdosen an denen man im Notfall z.B. den Kühlschrank etc. einsteckt.


Frage: Welche Batteriekapazität kann an einen Sungrow Hybrid Wechselrichter angeschlossen werden?

Antwort: In Kombination mit einem BYD  Speicher beträgt die minimale Kapazität des Speicher 5,1 kWh (entspricht 2 BYD HVS Premium Modulen). Wenn Sie das System zusammen mit einem Sungrow Speicher nutzen möchten, beträgt die Mindestkapazität 9,6kWh (entspricht 3 Blöcken). Hintergrund ist, dass die Spannung der Sungrow Batteriemodule geringer als die der BYD HVS Module ist. Dafür können im Falle einer Sungrow Batterie bis zu 8 Blöcke verbaut werden, was einer Kapazität von 25,6 kWh entspricht. Sowohl BYD als auch Sungrow Speicher sind modular aufgebaut. Eine spätere Erweiterung ist also möglich. Zudem ist die Installation unkompliziert und schnell.


Frage: Welche Leitungsquerschnitt verwende ich zwischen Batterie und Wechselrichter?

Antwort: Bei Sungrow handelt es sich um Hochvoltsysteme. Hochvoltspeicher haben u.a. den Vorteil, dass relativ geringe Ströme fließen und somit der Leitungsquerschnitt viel kleiner ist als bei einem Niedervoltsystem ist. Es reicht somit für die üblichen Installationen (Annahme Batterie wird in unmittelbarer Nähe des Wechselrichters installiert) eine normale Solarleitung mit 6mm² Querschnitt. Bei dem Sungrow Hybridwechselrichter fließen maximal 30A Strom von/zur Batterie und 6mm² sind somit absolut ausreichend. Wenngleich 30A Ladestrom im Marktvergleich ein sehr guter Wert ist. Andere Geräte wie z.B. Kostal Plenticre liefern deutlich weniger Ladestrom. Niedrigerer Ladestrom bedeutet eine niedrige Ladeleistung.


Frage: Benötige ich eine zusätzliche Sicherung zwischen dem Sungrow Hybridwechselrichter und Batteriespeicher?

Antwort: Nein. Die Sicherung ist bereits in der Sngrow bzw. BYD oder Pylontech Batterie integriert.

 

 


Frage (*, Quelle;. Auszug aus Sungrow Whitepaper: Weitere Informationen unter https://ger.sungrowpower.com/  ):
Kann das ganze Haus des Kunden direkt hinter dem Backup des 3-Phasen-Hybrids angeschlossen werden?

Antwort:
Der 3-Phasen-Hybrid ist ein netzgekoppelter Wechselrichter mit leistungsstarker Backup-Funktion, der pro Phase bis zu 3,3 kW ohmsche Last liefert. Weitere Informationen zu Lasten, deren Funktion beim Anschluss an den Backup-Port des Wechselrichters getestet wurde, finden Sie in der aktuellen Bedienungsanleitung in Kapitel 11.2.

Sungrow empfiehlt jedoch nie, das gesamte Haus direkt an den Backup-Port des 3-Phasen-Hybrids anzuschliessen. Im netzgekoppelten Betrieb werden die Backuplasten über den Netzanschluss des Wechselrichters vom Netz versorgt. Durch die Verbindung des gesamten Hauses hinter dem Backup ist die Anzahl der induktiven/kapazitiven Lasten, die Überlastfehler verursachen, viel höher. Wenn Lasten mit hohem Anlaufstrom einschalten, wird der Backup-Leistungsschalter wahrscheinlich öffnen, was zum Abschalten von Backup-Lasten führt, selbst im normalen Netzbetrieb.

Aus diesem Grund ist es wichtig zu wählen, welche Lasten an den Backup-Ausgang angeschlossen werden. Wir empfehlen eine ausgewählte Last pro Phase, so dass zum Zeitpunkt der Installation maximal insgesamt 3-4 Lasten als Backuplasten ausgewählt werden sollten. Mit bauseitigen Anlaufverzögerungsrelais kann die Zuschaltung nach einem Schwarzstart zeitlich gestaffelt werden, für Netzschwankungen empfindliche Verbraucher werden zuletzt gestartet.


Frage (*, Quelle;. Auszug aus Sungrow Whitepaper: Weitere Informationen unter https://ger.sungrowpower.com/  ):
Kann der 3-Phasen-Hybrid vollkommen als Inselllösung eingesetzt werden ?

Antwort:

Neben einer echten 3-Phasen-Backup-Funktion bietet der 3-Phasen-Hybrid auch eine Schwarzstartfähigkeit.

Bei einem Stromausfall, wenn die Batterie leer ist und keine PV-Energie vorhanden ist, schaltet sich der Hybrid-Wechselrichter zusammen mit den Backup-Lasten ab. Wenn die Sonne jedoch am Morgen zurückkommt, schaltet sich der Hybrid-Wechselrichter wieder ein und beginnt, die Verbraucher aus PV-Strom zu versorgen und die Batterie mit der überschüssigen Leistung aufzuladen.

Der 3-phasige Hybrid ist jedoch immer als netzgekoppelter Hybrid-Wechselrichter mit Backup-Funktion und nicht als Insel-Wechselrichter zu betrachten.

Ein  Wechselrichter,  der  im  Inselbetrieb  arbeiten  kann,  muss  mit anderen Energiequellen wie einem Dieselgenerator kommunizieren können. Beim 3- Phasen-Hybrid ist diese Funktionalität noch nicht für den EU-Markt freigegeben.

Darüber hinaus verfügt ein inselfähiger Wechselrichter über Strategien, um die Lastabschaltung bei leerer Batterie zu bewältigen. Wenn die Batterieleistung nicht ausreicht, um die Backup-Lasten zu versorgen, kommt es beim 3-Phasen-Hybrid zu einem Überlastungsfehler. In einem Inselnetzwerk kann dies jeden Tag
passieren und ist für ein optimale Kundeninstallation nicht ratsam.

Schließlich  ist  ein  inselfähiger  Wechselrichter  in  der  Regel  in  der  Lage, induktive/kapazitive Lasten mit Anlaufströmen zu bewältigen, die 3-4x größer sind
als die Nennleistung des Wechselrichters. Der 3-Phasen-Hybrid kann jedoch für eine begrenzte Zeit maximal 120% der Nennleistung liefern. Aus diesen Gründen sollte der Sungrow 3-Phasen-Hybrid nicht als optimal geeignet für Inselnetze angesehen werden.

Außerdem ist ein wesentlich engerer MPP-Bereich zu berücksichtigen welcher in der Leerlaufspannung 600Vdc bei allen Temperaturen nicht überschreiten darf. Viele Batterien lassen sich zudem unterhalb 0°C nicht laden.


Frage (*, Quelle;. Auszug aus Sungrow Whitepaper: Weitere Informationen unter https://ger.sungrowpower.com/  ):
Wie versorgt man die Haus-Backup-Lasten, wenn sich der 3-Phasen-Hybrid  im Fehlermodus befindet oder ausgetauscht werden muss? 

 

Antwort:

Die Backuplasten werden normalerweise vom Netz über den 3-Phasen-Hybrid versorgt. Bei bestimmten Fehlern  wie einem internen Hardwarefehler oder einem Messfehler fährt der 3-Phasen-Hybrid herunter und der interne Trennschalter zwischen Backup-  und  Netzanschluss  wird  geöff net.  Dadurch  werden  die Backuplasten abgeschaltet. Um dem Endbenutzer die Möglichkeit zu geben, seine Backuplast in dieser Situation zu versorgen, empf iehlt Sungrow die Installation eines   externen   manuellen   Bypass-Drehschalters   oder   -Unterbrechers  („Handumgehung“),  der  zwischen  den  normalen  Hauslasten  und  den Backuplasten angeschlossen wird. Ein Beispielschema und weitere Informationen finden Sieauf der Sungrow Webseite unter dem Abschnitt White Paper.

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